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Presseschau

Zehn Jahre Allianz Deutscher Produzenten – eine Bilanz des Geschäftsführers Dr. Christoph Palmer: „..eine gewisse Verhandlungsmacht – die jahrzehntelang vorher nie da war“

29. März 2018
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In der Ausgabe 4/2018 von pro media (S. 46-48) findet sich ein ausführliches Interview mit dem Produzentenallianz-Geschäftsführer Dr. Christoph Palmer mit einem Rückblick auf bisher Erreichtes, aber auch nicht erreichtes und einem Ausblick auf ausstehende Aufgaben des Verbands. Palmer betont darin, dass er den Spannungsbogen zwischen „marktführenden Unternehmen“ und „kleinen Firmen“ als „sehr inspirierend“ empfindet und dieser die „Diskussionsprozesse im Verband“ bereichere. Positiv hebt er hervor, dass die 250 Mitgliedsfirmen, die „gut 80 Prozent des deutschen Umsatzvolumens“ abdecken würden „eine gewisse Verhandlungsmacht“ gewährleisten würden „-die jahrzehntelang vorher nie da war – gegenüber Auftraggebern und Auftragsnehmern, gegenüber der Politik, den Förderinstitutionen und der Öffentlichkeit.“

Zu den Erfolgen des Verbands zählt der Geschäftsführer die neuen Geschäftsbedingungen, die durch die ARD und ZDF – Eckpunkte entstanden seien, und die das Produzieren „auskömmlicher“ machen. Ebenfalls hebt er den Sondertopf Programm hervor, der mit einem Umfang von 200 Millionen Euro von der KEF bestätigt wurde. Die Relevanz dieser Entwicklungen zeige sich, wenn man bedenke, dass „umsatzmäßig heute zwei Drittel“ der TV-Auftragsproduktionen vom öffentlich-rechtlichen System vergeben würden.

Auch im Kinobereich habe es große Entwicklungen gegeben die dazu geführt hätten, dass die Filmförderungen 2018 in all den Instrumenten (DFFFI, DFFFII, GMPF, FFA, Länderförderer) „ein Drittel mehr als noch vier Jahre zuvor“ betrage. Aber hier gäbe es noch „Luft nach oben“ betont Palmer, „gerade für den internationalen Markt besonders wichtige Programmformen (z.B. High End-TV-Serien).

Weitere Themen im Interview sind u.a. die Rechtesituation, in der bisher noch kein „Paradigmenwechsel“ erreicht werden konnte, die Stärkung des Produzenten im Urheberrecht und das Vorankommen als Wirtschaftsbranche mit einem „künstlerisch-kreativen Werschöpfungsansatz“. Dass wir Branche aber bei den Bundesländern als „Wirtschaftsbranche“ wahrgenommen werde, sei eine Entwicklung, die der Verband „gewollt, forciert und begleitet“ habe und weiter werde.

(nicht frei zugänglich)

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