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Presseschau

Strukturauftrag der Öffentlich-Rechtlichen: ARD-Vorsitzende Karola Wille: “Tief greifendes Reformprogramm” für echten Richtungswechsel

26. September 2017
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ARD und ZDF müssten sich reformieren, schreibt Tilmann Gangloff in den Stuttgarter Nachrichten, sonst drohe ihnen die Abschaffung. In einem offenen Brief hätten Wissenschaftler für einen Umbau des öffentlich-rechtlichen Rundfunks plädiert. Tatsächlich werde es eine Strukturreform geben, doch eine Revolution sei nicht zu erwarten.

Während die Medienpolitiker Reformvorschläge erwarten würden, mit denen Gebührengelder gespart werden könnten, damit der Rundfunkbeitrag nach Möglichkeit stabil bleibt. Da gäbe es die Idee der Fusionen – die von den Landesparlamenten der entsprechenden Bundesländer getroffen werden müssten – SR – SWR sei denkbar, oder Radio Bremen mit dem NDR, aber das würde auch nicht die erforderlichen "Spareffekte" bringen und sei sicher nicht im Sinne der jeweiligen Landespolitiker.
Einen größeren Einsparungseffekt meint der Autor auszumachen im Bereich von "Kooperationen innerhalb des Senderverbunds" – soweit es das Kartellrecht erlaube. ARD-Vorsitzende Karola Wille befürworte das "vernetzte Denken"…  Auf dringender Suche nach Veränderung

Ein Kommentar
Tim Schleider kommentiert das Reformvorhaben von ARD und ZDF in den Stuttgarter Nachrichten: "Die Politik selbst muss in den nächsten Jahren die Spielregeln der deutschen Medienlandschaft bedenken und neu ordnen. Jetzt fordert sie Reformen von den Öffentlich-Rechtlichen – fordert sie zuviel? ….  Störungen im Programm

(frei zugänglich)

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